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Tag / Fotoequipment


18
Aug
Funkauslöser, die Qual der Wahl!

Posted by Martin on 18 Aug 2010 / 0 Comment

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Spätestens in der Makrofotografie kommt man sehr schnell an die Entscheidung seine Ausrüstung mit einen Fernauslöser zu erweitern. Der Markt bietet sehr viele Lösungen und unterschiedlichste Produkte an. Dabei gibt es die klassischen kabelgebundenen Fernauslöser oder wenn kein Kabel erwünscht ist die Infrarot- oder Funktechnik. Alle Produkte haben je nach Nutzen auch Ihre Berechtigung. Warum ich michschlussendlich für einen Funkauslöser entschieden habe erfahrt Ihr in den nächsten Zeilen.

1. Makroaufnahmen:

Makroaufnahmen lassen sich grundsätzlich sehr gut mit aller Art Fernauslöser bewerkstelligen. Sowohl mit kabelgebunden als auch mit Infrarot oder Funk. Aus meiner Praxis stellten sich dann doch etliche Vor- und Nachteile heraus. Ich habe bei mir zu Hause einen Laminatboden auf dem es nahezu unmöglich war verwackelungsfreie Bilder zu machen. Jeder Schritt übertrug ein kleines Erdbeben auf mein Stativ und zur Kamera.  Allein diese Situation ist für Kabel- und Infrarotauslöser weniger geeinget. Es wäre bestimmt nicht von Vorteil wenn an der Kamera ein drei Meter langes Kabel hängt um das Zimmer verlassen zu können. Außerdem stellt ein Kabel auch immer eine Störquelle dar. Muss nicht aber kann… irgendwie sind da Verwackler schon vorprogrammiert. Auch die Infrarotlösung ist hier nicht optimal, da der Empfänger an der Front der Kamera verbaut ist. Da müsste man jedes mal die Kamera so ausrichten das man mit dem Auslöser auf den Empfänger der Kamera zielen kann.

Ein weiteres Problem des Infrarotauslösers stellt sich auch in der Makrofotografie von Tieren. Stellt Euch vor Ihr habt die Kamera auf das Tier ausgerichtet und alles ist im Kasten. Jetzt müsst Ihr nur noch auslösen! Was glaubt Ihr was passiert wenn man mit dem Auslöser vor der Kamera rumfummelt….

2. Gruppenaufnahmen:

Hin und wieder ergibt sich bestimmt mal die Gelegenheit ein Gruppenfoto zu shooten. Will man auch noch selber mit auf`s Bild ist ein Fernauslöser goldwert. Auch hier ist meiner Meinung nach der Funkauslöser zu bevorzugen. Gerade wenn starkes Licht vorherrscht ist mann mit dem Infrarotauslöser nicht mehr so gut bedient, da das Signal nicht zuverlässig an der Kamera ankommt. Die Alternative wäre natürlich noch die Zeitsteuerung der Kamera. Etwas umständlich wenn man wegen jedem Bild wieder zu Kamera gehen muss und das Ergebnis irgendwie dem Zufall überlässt.

3. Flexibilität

Ich lege sehr großen Wert darauf ein Produkt so flexibel wie möglich einsetzen zu können. Die Auswahl an Funkauslösern ist sehr vielfältig. Genauso der Preis! Natürlich wäre es schön wenn der Auslöser noch mehr bietet als nur einen Knopf zum Auslösen. Ich habe mir viele Geräte angeschaut. Vom einfachen Nur-Auslöser bis zu hochwertigen Alleskönner mit denen man sogar Belichtungsreihen programmieren kann. Letzteres hätte aber meinen Preisrahmen mehr als gesprengt. Problematisch war auch, daß die Funkauslöser immer nur für bestimmte Kameramodelle kompatibel sind. Da ich zwei unterschiedliche Canon-DSLR (450D, 7D) damit betreiben wollte vielen schon wieder etliche Modelle aus dem Rennen. Zu guter letzt bin ich dann doch noch auf einen Hersteller gestoßen mit dem ich beide Kameras bedienen konnte. Des Weiteren bot er mir noch einige Zusatzfeatures auf die ich heute gar nicht mehr verzichten will.

Es handelt sich um den Giga T Pro der Firma Hähnel. In der jeweiligen Ausführung deckt er die gängigenKameramodelle von Canon, Nikon, Olympus und Sony ab. In einer schönen Verpackung liegen der Sender und Emfänger sowie die Kabel für die jeweiligen Kameramodelle. Ein großer Vorteil ist auch ein kleines Display auf Sender und Empfänger an dem sich sämtliche Einstellungen ablesen lassen. Am Sender ist zudem noch eine kleine LED verbaut die es einem erlaubt auch bei Dunkelheit den Überblick zu behalten. Erst letztens, als ich nachts ein paar Langzeitbelichtungen im Bulbmodus gemacht kam mir die Beleuchtung sehr entgegen. Ich konnte die verlaufene Belichtungszeit optimal ablesen.

Funktionstechnisch hat er folgendes zu bieten:

  • Intervall-Einzelaufnahmen
  • Serienbildaufnahmen
  • Langzeitaufnahmen
  • Serienaufnahmen im Bulbmodus
  • Standard Timer Modus (Ideal für Timelapse)
  • Intervall Serienbildaufnahmen
  • Intervall Langzeitbelichtungen

Im Moment nutze ich noch nicht alle Funktionen aus! Es ist aber trotzdem gut zu wissen, daß man die Möglichkeiten hat. Im Vergleich war dieser Auslöser auch nicht wesentlich teuerer als andere Modelle. Naja der billigste ist er zwar nicht aber ich denke für die Features und tolle Verarbeitung auf jeden fall sein Geld wert. Falls jemand vor hat sich einen Funkauslöser zu kaufen,  dem kann ich nur raten sich vorher ganau darüber Gedanken zu machen. Hier sollte man etwas vorausplanen. Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen. Beim Nur-Auslösen wird`s nicht bleiben!

Bis zu nächsten mal

Euer Daomschberga




20
Mai
Blitzhalter mal anders

Posted by Martin on 20 Mai 2010 / 0 Comment

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Mein heutiger Blog zeigt den Umbau eines “blitzgefährdenden” Schirmhalters.

Als ich damals in das Thema “entfesselt Blitzen” eingestiegen bin hab ich mir einen billigen Blitzneiger mit Schirmhalter (Umbrella swivel) bestellt.

Blitz/Schirmhalter

Eine Schwalbenschwanzaufnahme und eine kleine Rändelschraube dienen bei diesem Model als Befestigung.

Mit großer Ernüchterung musste ich feststellen, daß das Blitzgerät (Speedlite 580 EXII) nicht den Halt gefunden hat den ich mir vorgestellt habe. Eine ziemlich wackelige Angelegenheit außer man nimmt einen Schraubendreher und zieht an wie ein Ochse :-) . Ehrlich gesagt kann man das keinem Blitzgerät antun!

Es musste also eine andere Lösung her.

Und hier meine Lösung mit der ich auch noch einen Funkempfänger (z.B. Cactus V4) montieren kann.


Einzelteile

-Aluminium Schiene (20mm breit, 150mm lang) aus dem Baumarkt

-zwei 1/4″ x 10 mm Fotoschraube, mit Rändel (Astro Shop)

-Blitzschuhadapter (Enjoyyourcamera)

Blitzschuhadapter mit Blitzadapter-Kabel Kaiser

-etwas Isolierband

In die Aluminium Schiene werden einfach zwei Löcher gebohrt etwas Isolierband rumgewickelt und alles zusammengeschraubt. Voilà!!


Aufbau ohne Blitz/Schirmhalter


Umbrella swivel mit Aufbau


Komplettaufbau

Eine saubere und kompakte Lösung wie ich finde!

Ich hoffe Euch hat dieser Eintrag gefallen.

Bis zum nächsten mal.

Daomschberga






12
Mai
The shooter family, Julia L

Posted by Martin on 12 Mai 2010 / 4 Comments

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Hallo liebe Blogbesucher.

Heute möchte ich euch den relativ neuen Fotorucksack Julia L der Serie “The shooter family” aus dem Hause BHS Binkert vorstellen.

julia_slant_re_closed

Erst mal eine kleine Vorgeschichte.

Wenn man sich heute für den Kauf eines neuen Fotorucksacks entscheidet kommt man an den großen Herstellern wie Lowepro, Tamrac, Kata etc. erstmal nicht vorbei. Mein erster Rucksack war von der Firma Lowepro (Trecker Mini). Und ich war bzw. bin mit dem Teil mehr als zufrieden. Da ich ganz bestimmte Anforderungen an den neuen Rucksack stellte hab ich mich mal wieder durch die Wust an Rucksäcken im Internet durchgeschlagen.

Meine Voraussetzungen waren: nicht zu klein, nicht zu groß, sehr gute Polsterung, robustes Obermaterial, wasserabweisend, Regenhaube, flexible Innenraumeinteilung, Gewicht, ausreichend Platz für das Equipment, Tragekomfort…
Im Grunde genommen alles Eigenschaften die die großen Hersteller ohne Abstriche mit den unterschiedlichsten Produkten erfüllen.
Doch ich wollte noch mehr. Ich war es Leid ständig den Rucksack abnehmen zu müssen um ein Objektiv zu wechseln. Außerdem musste ich jedes mal ein einigermaßen sauberes Plätzchen suchen ohne sich gleich im Anschluss die Jacke zu versauen. Die Lösung: Slingshot!

Da ich doch sehr viel mit dem Sniper Strap (Kameragurt) fotografiere den ich immer auf der linken Schulter trage sollte der neue Slingshot so konzipiert sein um ihn auf der rechten Schulter tragen zu können. Da kommt schon der erste Haken. Viele Slingshot Varianten kann man nur links tragen. Hmm irgendwie doof.

Schon beinahe am verzweifeln stieß ich dann zufällig auf die nagelneue Rucksackserie “The shooter Family – Julia L” der Firma BHS Binkert.
Bingo, genau der ist es!! Die “All in one” Lösung.

Er bietet mir persönlich das Maximum an Flexibilität. Durch die zwei Schulterriemen ist er als normaler Rucksack zu verwenden. Für die Slingshot-Variante lässt sich einer der beiden Riemen ganz einfach im Rückenteil des Rucksacks unterbringen. Durch Karabinerverschlüsse auch sehr einfach und schnell umzubauen. Deshalb von mir eine klare Kaufempfehlung!

BHS Binkert ist ein Großhändler für Digitalfotografie, Unterhaltungselektronik und IT in ganz Europa und hat seinen Sitz in Laufenburg am Rhein. Mit “The shooter family” präsentiert BHS Binkert seine erste eigene Produktmarke. Und ich finde diese sehr gelungen!

All diejenigen die sich in nächster Zeit einen Fotorucksack anschaffen wollen sollten zumindest mal einen Blick auf die neue Serie werfen.


julia_slant_re_closed


julia_shooter_oben_open


julia_shooter_back


julia_shooter_back_sling


julia_open_re_stuffed


julia_back_raincover

Zum Abschluss wünsche ich Euch noch allzeit gutes Licht

Bis demnächst auf Wasnadalos.de

Daomschberga

P.S. Ein kleiner Nachtrag in Sachen Platzangebot (Julia L)

Ohne Probleme und über Slingshot zugänglich sind meine Canon 7D mit angebrachtem 70-200mm f4, drei weitere Objekive (Tokina 11-16, Canon 60mm 2.8, Canon 50mm 1.8), Sniperstrap, deverse Sachen wie Akkus, Speicherkarten etc..





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