• Blog
  • Natureworld
    • Tiere
    • Landschaften
    • Blumen
  • Städte und Bauwerke
  • Panorama
  • People
    • Studio
  • TFP Shooting
  • Kontakt
  • About

Fotorezepte


06
Mai
Behind the scene

Tweet

Was gibt es schöneres als Photoshop bei schlechtem Wetter! Nachdem ich ein bisschen in meinem Archiv gekramt habe, ist mir ein altes SW-Portraitfoto aufgefallen. Die Stimmung des Bildes passte irgendwie zum Wetter! Das Lichtsetup bestand lediglich aus einer 40×40 Softbox mit Systemblitz schräg von rechts geblitzt. Hier das Grundfoto und die einzelnen Ebenen in Photoshop.

Grundsätzlich wurde nicht viel an dem Bild gemacht. Ich begann mit einer Tonwertkorrktur um die linke Gesichtshälfte etwas abzudunkeln. Im Anschluß folgte ein bisschen Dodge and Burn um die Stirnfalte etwas zu verstärken. Alle Ebenen zusammengefügt und mit “weichem Licht” überlagert. Der Kontrast wurde dadurch verstärkt (Deckkraft 50%). Mit weißer Malfarbe und weichem Pinsel wurde auf einer neuen Ebene rechts vom Gesicht ein Lichtschein gesetzt (Deckkraft 70%). Auf einer neuen 50% Grau Ebene wurde dann Rauschen hinzugefügt (ca. 16%, Gaußsche Normalverteilung, Monochrom, Modus “weiches Licht”). Die Rauschebene um 200% vergrößert (Deckkraft 50%). Den besten Effekt brachte dann eine entsättigte Metaltextur im Modus “hartes Licht” Deckkraft 50%. Die Struktur habe ich noch mit Gaußschem Weichzeichner mit 4px entschärft.

Schöne Grüße

 

Martin




10
Aug
Graufilter 64x

Posted by Martin on 10 Aug 2010 / 3 Comments

Tweet

Vor kurzem habe ich mir endlich mal einen Graufilter gegönnt. Ich wollte Aufnahmen machen wo ich die Bewegung der Wolken einfangen bzw. das Wasser “geschmeidig” machen kann. Graufilter dienen ja dazu die Belichtungszeiten zu erhöhen. Verschiedene Hersteller bieten unterschiedlich lichtdurchlässige Produkte an. Nach langer Recherche in diversen Foren habe ich mich schlussendlich für den “B&W Graufilter 106” entschieden. Er bietet mir das 64-fache der Belichtungszeit. Das sind 6 Blenden Unterschied. Aus einer 1/20 Sekunde würden z.B. dann 3,2 Sekunden werden. Es war mir ebenfalls wichtig, daß mit aufgeschraubtem Filter noch eine Belichtungsmessung bzw. das Fokussieren funktioniert. Nach einigen Versuchen bei gutem Licht konnte ich keine Fehlfunktion von Focus und Belichtungsmesser feststellen. Auch im Sucher war noch was zu erkennen. Am komfortabelsten lässt sich natürlich der Bildausschnitt über die Live View der Kamera wählen.

Gestern fuhr ich noch am frühen Abend auf Regensburg ans Donauufer. Vor Ort zeigte sich mir eine sehr schnelle Flußströmung und Hochwasser. Ein guter Zeitpunkt den reißenden Fluß einzufangen.

Die Aufnahmen habe ich mit Graufilter aufgenommen. Eine Belichtungsreihe von 7 Bildern sorgte dann als Futter für die weitere HDR Entwicklung. Die Belichtungszeiten +/- 1EV waren bei Blende f/9 und ISO100 ohne Filter folgendermaßen:

1/200 – 1/100 – 1/50 – 1/25 – 1/13 – 1/6 – 0,3 sec.

mit Filter

0,3 – 0,6 – 1,3 – 2,5 – 5 – 10 – 20 sec.


Reißende Donau

Ohne Filter wäre es mir nicht gelungen die Dynamik in den Wolken derart einzufangen. Die Belichtungsreihe habe ich nicht mit der Belichtungsreihenautomatik der Kamera gemacht. Jedes Bild wurde einzeln aufgenommen. Zwischen den Aufnahmen waren ca. 30 Sekunden Abstand. Dadurch wurde der Zieheffekt in den Wolken nochmals verstärkt.

Zum Abschluss kann ich sagen das sich dieser Filter wirklich gelohnt hat. Bestimmt hat er nicht das Potenzial alle Situationen damit zu meistern. Die Produktpalette an Filtern mit unterschiedlicher Stärke (Dichte) ist ziemlich groß. Mann sollte einfach ungefähr wissen was man mit dem Filter anstellen will.

Ich hoffe Euch hat dieser Beitrag gefallen und verbleibe bis zu nächsten mal.

Euer Daomschberga

P.S. Zwei weitere HDR Entwicklungen allerdings ohne Graufilter findet Ihr im Fotoalbum “HDR“

Auf Anfrage für die Verwendung als Desktophintergrund stelle ich zwei Bilder in der Auflösung 1920×1440 zum Download bereit.

Reißende Donau

Download: Reissende Donau (127)

Under the bridge

Download: Under the bridge (127)





31
Jul
Ein HDR Rezept – Belichtungsreihe

Posted by Martin on 31 Jul 2010 / 1 Comment

Tweet

Zutaten:

- DSLR-Kamera

- Objektiv

- Kamerastativ

- Zeit und Ruhe

- ein statisches Objekt der Begierde

- Computer mit HDR- und Bildbearbeitungssoftware

Und so wird`s gemacht:

Zuerst sucht man den Ort seiner Begierde auf. Jetzt liegt es erstmal daran den Bildausschnitt zu wählen der einem am besten gefällt. Dazu nimmt man seine Kamera und versucht an unterschiedlichen Positionen seinen idealen Standpunkt zu finden. Ist das gewünschte Bild klar im Sucher zu erkennen positioniert man im Anschluß genau an dieser Stelle sein Stativ und richtet seine Kamera dem gewünschten Bildausschnitt entsprechend aus.

Jetzt geht`s an die Kameraeinstellungen. Ich fotografiere meistens im RAW Modus da man in der späteren Bearbeitung einfach mehr Entwicklungsspielraum hat. Im nächsten Schritt sollte der Weißabgleich kontrolliert werden was im RAW Modus aber nicht unbedingt erforderlich ist.

Nun liegt es daran die richtige Belichtungsreihe zu erstellen. Dazu gehe ich folgendermaßen vor. Ich stelle die Kamera auf Blendenvorwahl (AV) und wähle meine Arbeitsblende aus. Die Belichtungsmessung stelle ich auf Spotmessung. Mit eingeschalteter “Live View” fährt man mit dem kleinen Quadrat am Monitor an die hellste Stelle im Bild. In meinem Beispiel habe ich auf die Lampe gemessen. Jetzt den Auslöseknopf halb durchdrücken und die vorgegebene Belichtungszeit der Kamera merken. Den gleichen Vorgang wiederholt man mit der dunkelsten Stelle im Bild. Hat man keine Live View nimmt man die Kamera noch mal vom Stativ und misst die Punkte über den  Sucher ein.


Überbelichtung

Die Dunkelste Stelle war bei 25 sec bei f4 und ISO100. Lensflare yeahh. :-(


Unterbelichtung

Ich kam in meinem Bild beim Messen der Lampe auf eine 1/5 sec. bei f4 und ISO100.

Damit ergibt sich eine Belichtungsreihe von 1/5 Sekunde bis 25 Sekunden. 1/5 – 0″4 – 0″8 – 1,6 – 3,2 – 6 – 13 – 25 (jeweils eine Blendenstufe). Die meisten meiner HDR Aufnahmen erstelle ich mit +/-1EV Abstand. Dadurch bleiben mir mehr Informationen in der Reihe erhalten was aber nicht heißt das man mit +/- 2EV schlechtere Ergebnisse erzielt. Kommt auf das Motiv an und die Kontrastübergänge.

Um die Belichtungsreihe jetzt aufzunehmen gibt es mehrere Möglichkeiten. Grundsätzlich wechselt man erst mal  in den M-Modus der Kamera (Manuell). Dort wird die gemerkte Belichtungszeit (z.B. 1/5, f4, ISO100) übertragen. Das erste Bild wird ausgelöst. Ah… manuell Scharfstellen nicht vergessen! :-) Nun stellt man Bild für Bild die Belichtungszeit eine Blende höher bis man wie im Beispiel bei den 25 Sekunden angekommen ist. Die Belichtungsreihe wäre dann im Kasten. 7 Bilder stehen jetzt für die weitere Bearbeitung zur Verfügung.

Grundlegend sind wir somit fertig und haben jetzt das nötige Futter um die HDR Software zu füttern.


Steinere Brücke

Ich hoffe Euch hat dieser Beitrag gefallen und ein bisschen Lust auf HDR bekommen.

Bis demnächst

Daomschberga




  • Suche nach Tag

    Abensberg Bad Abbach Bildbearbeitung Blitzlicht Blitzneiger Blume Blumen Dom Donau Entfesselt Blitzen Facebook Fliege Fluss Fotoausrüstung Fotoequipment Fotorucksack Fototour Garten Gänseblümchen HDR Herzogspark High Dynamic Range Insekt Kelheim Landschaft Libelle Lowkey Makrofotografie Natur Panorama Park Portrait Prebrunnturm Regensburg Regensburger Dom Schmetterling Schwarzweiß Sepia Steinerne Brücke Tiere Turm Twitter Wasser Weltenburg Wiese
  • Kategorien

    • Allgemein
    • Bildbearbeitung
    • Blitzlicht
    • Events
    • featured
    • Fotoequipment
    • Fotorezepte
    • Fototour
    • HDR_Fotografie
    • Makrofotografie
    • Naturfotografie
      • Blumen
      • Landschaften
      • Tiere
    • Panoramafotografie
    • Portraitfotografie
    • Schwarzweiß_Fotografie
  • All Links about Photography

    • C-Studios
    • Happyshooting
    • Krolop-Gerst Blog
    • Kwerfeldein
    • neunzehn72
    • Nsonic
    • Olaf Bathke
    • Radeldudel
    • Striewisch Fotolehrgang
    • Thomas Lammeyer Blog
    • Thomas Zilch Fotografie
    • xxdnsxx
    • Zoomyboy




Wasnadalos.de