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Bildbearbeitung


06
Mai
Behind the scene

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Was gibt es schöneres als Photoshop bei schlechtem Wetter! Nachdem ich ein bisschen in meinem Archiv gekramt habe, ist mir ein altes SW-Portraitfoto aufgefallen. Die Stimmung des Bildes passte irgendwie zum Wetter! Das Lichtsetup bestand lediglich aus einer 40×40 Softbox mit Systemblitz schräg von rechts geblitzt. Hier das Grundfoto und die einzelnen Ebenen in Photoshop.

Grundsätzlich wurde nicht viel an dem Bild gemacht. Ich begann mit einer Tonwertkorrktur um die linke Gesichtshälfte etwas abzudunkeln. Im Anschluß folgte ein bisschen Dodge and Burn um die Stirnfalte etwas zu verstärken. Alle Ebenen zusammengefügt und mit “weichem Licht” überlagert. Der Kontrast wurde dadurch verstärkt (Deckkraft 50%). Mit weißer Malfarbe und weichem Pinsel wurde auf einer neuen Ebene rechts vom Gesicht ein Lichtschein gesetzt (Deckkraft 70%). Auf einer neuen 50% Grau Ebene wurde dann Rauschen hinzugefügt (ca. 16%, Gaußsche Normalverteilung, Monochrom, Modus “weiches Licht”). Die Rauschebene um 200% vergrößert (Deckkraft 50%). Den besten Effekt brachte dann eine entsättigte Metaltextur im Modus “hartes Licht” Deckkraft 50%. Die Struktur habe ich noch mit Gaußschem Weichzeichner mit 4px entschärft.

Schöne Grüße

 

Martin




13
Mrz
Regensburg meets Photoshop

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Hab mich heute mal versucht zerrissenes Papier in Photoshop zu erzeugen.
Hier das Ergebnis.

‘

Die Pinselspitzen um so einen Rand zu erzeugen gibt’s bei Torn Paper Edges. Der Papierrand wurde mit dem Verkrümmenwerkzeug etwas aufgebogen und mit einem Schlagschatten versehen. Wirkt für Papier vielleicht etwas dick. Aber ich fand`s in Ordnung.

 





30
Okt
Am seidenen Faden_ Der Workflow

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Auf eine Anfrage hin wie ich den schwarzen Hintergrund beim Bild “Der seidene Faden” hinbekommen habe, möchte ich Euch heute mal meinen Workflow zu diesem Bild erklären.


Am seidenen Faden

 

Es war ca. 16:00 Nachmittags an einem wunderschönen sonnigen Herbsttag. Das Licht der Sonne strahlte nur noch an wenigen lichten Stellen an den Bäumen vorbei. Dort wo das Licht den Boden traf, zeigte sich eine fantastische Lichtstimmung. Bäume, Äste und die Blätter umschmeichelt von den “warmfarbigen” Herbststrahlen. Wie betrunken und in zickzack Linien lief ich von einem Licht ins andere. Fast unscheinbar sah ich in einem Strauch ein verwelktes Blatt an einem Spinnenfaden hängen. Es bewegte sich ständig durch den leichten Wind hin und her. Genau das ist es, dachte ich mir!

Ich musste schnell handeln. Licht und Blatt könnten unter Umständen nur ein paar Sekunden so abzulichten sein. Trotzdem machte ich mir noch die Mühe meine Kamera auf das Stativ zu setzten und auszurichten. Schnell noch die Kameraeinstellungen verändert und bei Offenblende (f 2,8; 1/200 sec; ISO 400; Serienbildfunktion) ein dutzend Bilder durchgedrückt in der Hoffnung das eine scharfe Ablichtung mit dabei ist. Kurz die Bilder kontrolliert. Passt :-)

Wenige Sekunden später war dann auch das Licht weg und das Blatt baumelte weiter an seinem dünnen Faden.

Das unbearbeitete RAW sah dann nach dem Lightroom-Import so aus.

 

Das Finish erfolgte dann ausschließlich in Lightroom 3.

Für den Look waren grundsätzlich zwei Lightroom-Presets im Spiel. Zum einen “Matt`s Lomo Effect” und zum anderen “Matt`s Vintage New York“. Im Anschluß habe ich noch eine ovale relativ starke Vignette erstellt und die Belichtungseinstellungen  etwas nachgeregelt (etwas heller, mehr Kontrast).  Zu guter letzt noch geschärft. Voilla!


_MG_77372

Mit Lomo Effect


_MG_77373

Matt`s Vintage New York


Am seidenen Faden

Vignette, Belichtungsanpassung und Schärfung

Ich bin zwar kein besonderer Fan von vorgefertigten Presets und erstelle meinen Look meistens nach Gefühl selber. Dennoch lassen sich in Kombination auch  sehr schöne Ergebnisse damit erzeugen. Probiert es einfach mal aus. Kostet ja nix!

Wie ich finde gibt es keinen optimalen reproduzierbaren Workflow. Es sei den man fotografiert immer das Gleiche mit dem selben Lichtsetup. Bei Naturfotos dürfte das allerdings schwierig werden. Dennoch hoffe ich das ich Euch die ein oder andere Anregung mit meinem Beitrag geben konnte und verbleibe bis zu nächsten mal…

Euer Daomschberga




31
Jul
Ein HDR Rezept – Belichtungsreihe

Posted by Martin on 31 Jul 2010 / 1 Comment

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Zutaten:

- DSLR-Kamera

- Objektiv

- Kamerastativ

- Zeit und Ruhe

- ein statisches Objekt der Begierde

- Computer mit HDR- und Bildbearbeitungssoftware

Und so wird`s gemacht:

Zuerst sucht man den Ort seiner Begierde auf. Jetzt liegt es erstmal daran den Bildausschnitt zu wählen der einem am besten gefällt. Dazu nimmt man seine Kamera und versucht an unterschiedlichen Positionen seinen idealen Standpunkt zu finden. Ist das gewünschte Bild klar im Sucher zu erkennen positioniert man im Anschluß genau an dieser Stelle sein Stativ und richtet seine Kamera dem gewünschten Bildausschnitt entsprechend aus.

Jetzt geht`s an die Kameraeinstellungen. Ich fotografiere meistens im RAW Modus da man in der späteren Bearbeitung einfach mehr Entwicklungsspielraum hat. Im nächsten Schritt sollte der Weißabgleich kontrolliert werden was im RAW Modus aber nicht unbedingt erforderlich ist.

Nun liegt es daran die richtige Belichtungsreihe zu erstellen. Dazu gehe ich folgendermaßen vor. Ich stelle die Kamera auf Blendenvorwahl (AV) und wähle meine Arbeitsblende aus. Die Belichtungsmessung stelle ich auf Spotmessung. Mit eingeschalteter “Live View” fährt man mit dem kleinen Quadrat am Monitor an die hellste Stelle im Bild. In meinem Beispiel habe ich auf die Lampe gemessen. Jetzt den Auslöseknopf halb durchdrücken und die vorgegebene Belichtungszeit der Kamera merken. Den gleichen Vorgang wiederholt man mit der dunkelsten Stelle im Bild. Hat man keine Live View nimmt man die Kamera noch mal vom Stativ und misst die Punkte über den  Sucher ein.


Überbelichtung

Die Dunkelste Stelle war bei 25 sec bei f4 und ISO100. Lensflare yeahh. :-(


Unterbelichtung

Ich kam in meinem Bild beim Messen der Lampe auf eine 1/5 sec. bei f4 und ISO100.

Damit ergibt sich eine Belichtungsreihe von 1/5 Sekunde bis 25 Sekunden. 1/5 – 0″4 – 0″8 – 1,6 – 3,2 – 6 – 13 – 25 (jeweils eine Blendenstufe). Die meisten meiner HDR Aufnahmen erstelle ich mit +/-1EV Abstand. Dadurch bleiben mir mehr Informationen in der Reihe erhalten was aber nicht heißt das man mit +/- 2EV schlechtere Ergebnisse erzielt. Kommt auf das Motiv an und die Kontrastübergänge.

Um die Belichtungsreihe jetzt aufzunehmen gibt es mehrere Möglichkeiten. Grundsätzlich wechselt man erst mal  in den M-Modus der Kamera (Manuell). Dort wird die gemerkte Belichtungszeit (z.B. 1/5, f4, ISO100) übertragen. Das erste Bild wird ausgelöst. Ah… manuell Scharfstellen nicht vergessen! :-) Nun stellt man Bild für Bild die Belichtungszeit eine Blende höher bis man wie im Beispiel bei den 25 Sekunden angekommen ist. Die Belichtungsreihe wäre dann im Kasten. 7 Bilder stehen jetzt für die weitere Bearbeitung zur Verfügung.

Grundlegend sind wir somit fertig und haben jetzt das nötige Futter um die HDR Software zu füttern.


Steinere Brücke

Ich hoffe Euch hat dieser Beitrag gefallen und ein bisschen Lust auf HDR bekommen.

Bis demnächst

Daomschberga




16
Jul
All the way up to..

Posted by admin on 16 Jul 2010 / 0 Comment

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Bearbeitung aus Lightroom 3. Es macht einfach riesigen Spaß mit dieser Software zu arbeiten.


All the way up to

Ausgangsmaterial war ein HDR Bild mit einer Belichtungsreihe von 9 Aufnahmen.


_MG_3787_88_89_90_91_92_tonemapped





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